Stadtpfarre St. Vitus Kufstein

Geschichte(n) auf dem Weg

15.09.2014
100 Interessierte folgten am Freitag, 12. September 2014 der Einladung des Ökumene-Kreises, sich Geschichte(n) auf dem Weg erzählen zu lassen und gemeinam zu evangelisch, katholisch und/oder ökumenisch bedeutsamen Orten zu gehen.

Wir begannen in Zell St. Martin, der (vermutlich) ältesten christlichen Versammlungsstätte in Kufstein, und hörten dort auch über den Pfarrer und Bildhauer Mühlbacher Interessantes und Amüsantes. Der erste Betsaal der evangelischen Christen in Kufstein war im ehemaligen Hotel Post an der Innbrücke. Die Erzählungen über Dekan Hörfarter beim Hörfarter-Denkmal faszinierten die Zuhörenden ebenso wie die Informationen über Martin Baumgartner, einen sehr frühen Evangelischen, von dessen Frau Benigna eine Grabplatte am Pfarrplatz erhalten ist.

An die frühere Armenspital-Kirche erinnert noch ein Stein-Kreuz im Sockel neben dem BTV-Eingang am Oberen Stadtplatz. Das Grab Friedrich Lists am Friedhof besuchten wir, weil List als Evangelischer und einer, der Suizid begangen hatte, am städtischen Friedhof begraben wurde, weswegen seine Töchter der katholischen Pfarre ein besticktes Altarkissen als Dank schickten.

Den Abschluss bildete der Besuch der evangelischen Kirche und ein gemütliches Beisammensein im Gemeindesaal. Gelungene Einblicke in die evangelisch-katholische(n) Geschichte(n) Kufsteins ermöglichten Gerhard Lehmann, Obmann des Heimatkundevereins, Robert Jonischkeit, evangelischer Pfarrer, und Thomas Bergner, katholischer Pfarrer. Vielen Dank!

 

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